Es geht auch anders

Völlig utopisch heißt das Buch, welches ich in den letzten Tagen gelesen habe. Es ist eine Sammlung von utopischen Lebensentwürfen aus 17 Ländern, aufgeschrieben von Korrespondenten des Netzwerks Weltreporter.  Der Duden bezeichnet eine Utopie als einen als undurchführbar erscheinenden Plan, als Idee ohne reale Grundlage. Nachdem ich diese Geschichten gelesen hab, erscheinen sie mir nicht ...

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The Great Game in Central Asia

With the advent of China’s Belt and Road Initiative I found it necessary to learn about the involved regions and histories. I’m curious. Grown up in Germany during the Cold War I was teached that Russians were always mostly the evil ones and people from the West are usually the “better ones”. I never believed it but …

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Aufräumen

So ein Urlaub ist ja auch immer eine gute Gelegenheit, über alles Mögliche nachzudenken, für mich jedenfalls. So Überlegungen wie was man so hat und braucht, wie man was besser organisieren (optimieren) kann und womit man seine Zeit verbringen will und muß – laufen bei mir irgendwie im Hinterkopf ab. Zurück zu Hause hab ich ...

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Eine kurze Geschichte der Menschheit

Ich habe mir endlich wieder Zeit genommen ein Buch zu lesen und möchte es auch gleich in den höchsten Tönen anpreisen: Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Harari. Übrigens auch ein Geburtstagsgeschenk (von Nicole und Daniel). Beim Lesen habe ich manchmal aus dem Buch auf Twitter zitiert. Eine GmbH ist übrigens eine juristische Fiktion! …

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Bahn, Blitze und Staatsgeheimnisse

Letzte Woche stand ich vor der Entscheidung, wie ich denn nun diese kalte Welt im Norden bereise. Ich entschied mich gegen das Auto und für den Zug. Am Mittwoch morgen um 6 Uhr brachte mich Tine mit dem Auto nach Narbonne. Der Plan war, mit dem TGV nach Dijon zu fahren, dort in einen anderen TGV umzusteigen und in Richtung Zürich weiterzufahren. Als Bahnhofsfoto Projekt Fan, fotografierte ich das zunächst mal das Bahnhofsgebaeude.

Im Zug war es warm, ich hatte einen Sitzplatz, Internet … alles gut. Nach Valence blieb der Zug stehen … eine ganze Weile. Dann stand neben uns ein zweiter TGV. Ich dachte an falsche Planung, Stau oder sonst irgendwas.

Nach ein paar Minuten gingen dann Schaffner durch den Zug, die die Reisenden fragten, wohin sie wollen und abhängig vom Ziel dann zum Aussteigen oder Bleiben rieten. Ich sollte aussteigen. Draussen waren viele Bahnbedienstete, die die Leute auf andere Züge verteilten. Ich sollte in einen TGV Richtung Frankfurt, der aber dummerweise nicht in Dijon hielt. An dieser Stelle war ich etwas ratlos, weil mein Ticket nur für diesen Zug und nur für diese Zeit gebucht war. Mein Anschlusszug war also weg.

Ein Schaffner hörte sich die Story an und ergriff pragmatisch die Initiative. Er schrieb auf den Fahrschein, dass da Leute auf den Gleisen waren und dass er mich für einen späteren Zug autorisiert. Dann unterschrieb er, holte einen Stempel aus der Jackentasche und stempelte das Papier (“C’est important en Suisse”).

Fahrkarte

Danach ging es mit 318 km/h Richtung Frankfurt. Ich stieg in Mulhouse aus und fuhr mit einer Regionalbahn nach Basel (mit so etwa 60 km/h), von dort mit einem Schweizer Zug ohne Zwischenhalt nach Zürich. Der Schaffner im Zug nach Zurich sah den Beleg, grinste und wünschte mir eine gute Reise. Während meines Aufenthalts in Zürich hatte ich übrigens ein Auto (einen lieben Dank an Joerg) und nutzte nur einmal die S-Bahn (13,40 CHF ohne Halbtax).  Vier Stunden mit dem Auto in Zürich parken kosten an weniger teuren Stellen so zwischen 10 und 15 CHF. In Zürich selbst braucht man kein Auto, ausserhalb ist es schon praktisch. Und weil es so praktisch ist, ist meistens dichter Verkehr. Gestern Abend ueberfuhr ich dann in diesem zaehfliessenden Verkehr eine rote Ampel am Central Plaza in Zürich.  Eigentlich war es gar keine Ampel, zumindest habe ich keine gesehen, aber es blitzte unglaublich hell. Das Internet sagt, so etwas kostet 250 CHF.

Jetzt bin ich auf dem Weg nach Köln.
Ich wählte zwischen verschiedenen Möglichkeiten: Bahn (ab 119,90 EUR – 5 Stunden), Bus (ab 30 EUR – 9 Stunden), Flug (35 CHF der Flug, 16 CHF der Koffer – Eine Stunde! ).

Ich habe mich für den Flug entschieden.

Von Brigitte, die hoffentlich bald bei den Iron Bloggern anfängt zu bloggen, habe ich ein Buch (Staatsgeheimnisse von Beat Kappeler) mit auf die Reise bekommen (und etwas Käse und Brot als Wegzehrung).
Nun sitze ich bei einem Stück Appenzeller und lese 😉

Das Vorwort beginnt mit einem etwa 200 Jahre alten Zitat.

Im Schweizerischen Vaterland, wo viele Herren sind, aber kein Meister, geht es zu, wie es sich unter solchen Umständen erwarten lässt. Appenzeller Zeitung, 1. Nummer, 5. Heumonat 1828

Auf den dann folgenden Seiten werden viele Fragen über die Schweizer Zu- und Umstände freundlich und verständlich erklärt. Wie nach bisher jedem Besuch der Schweiz zeige ich mich tief beeindruckt, muss aber auch fortwährend schmunzeln, besonders über die wirklichen Staatsgeheimnisse!

PS: Ich habe Brigitte vorgeschlagen, sie könne unter anderem solche Bücher in Ihrem neuen Blog vorstellen und dann einen Affiliate Link zu Amazon setzen. Ich teste das mal und berichte über das Ergebnis.

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Unterwerfung – Michel Houellebecq

Ich habe Zeit zum Lesen und geniesse es. Gerade habe ich das Buch Unterwerfung von Michel Houellebecq durchgelesen. Er spielt im Jahr 2022.
Frankreich hat ein Problem mit sich selbst, dem Front National und den Muslimen.

Um den Front National zu verhindern, haben die sozialistische Partei und die Konservativen im zweiten Wahlgang ein Bündnis mit der islamischen Partei geschlossen. Momentan (2015) gibt es keine islamische Partei aber die Gründung einer solchen ist überfällig. Der Anführer der islamischen Partei Ben Abbes ist jung und von allen Seiten des politischen Spektrums geschätzt. Er wird Staatspräsident und fängt an das Land zu verändern.

Francois, Erzähler und Hauptfigur des Buch, arbeitet als Literaturwissenschaftler an der Universität Sorbonne. Er ist Mitte vierzig, Single und hat immer wieder Beziehungen mit Studentinnen. Meistens lernen die nach kurzer Zeit einen Anderen kennen und dann bringt das neue Semester eine Neue. Francois letzte Freundin war Jüdin. Nach der Wahl verlassen viele Juden Frankreich. Auch seine Freundin zieht mit ihren Eltern nach Tel Aviv. In Francois Leben passiert ausser seiner Lehrtätigkeit und den Studentinnen nicht viel, er hat Paris nie verlassen.

Die ganze politische Entwicklung wird aus seiner Perspektive beschrieben.

Das Patriarchat, die Scharia und die Polygamie werden unter Abbes eingeführt. Der Staatshaushalt wird umgebaut. Die Marktwirtschaft ist allgemein anerkannt und soll nicht abgeschafft werden. Junge Menschen sind unternehmerisch orientiert. Ben Abbes sagt, dass Wahlen nicht auf dem Feld der Wirtschaft, sondern auf dem der Werte gewonnen werden und die will er Europa zurückgeben. Die Familie und die traditionelle Moral werden durch verschiedene Massnahmen (Subventionen und Gesetze) gestärkt. Frauen hören auf zu arbeiten, dadurch sinkt die Arbeitslosenquote und es steigt die Nachfrage nach männlichen Arbeitskräften. Abbes will Europa ähnlich dem römischen Reich gross und bedeutend machen. Er will alle Mittelmeer Anrainer Staaten in die EU aufnehmen und verhandelt mit Marokko, Algerien, Ägypten und der Türkei. Die französische Sprache wird wieder der europäische Normalfall und rein wirtschaftlich geht es schnell steil bergauf.

Francois schaut sich das alles an, beschreibt seine Situation und die ihn umgebenden Umstände, wägt ab … und konvertiert zum Islam.

Das Leben von Francois, seiner Studenten, der Muslime, der Franzosen in der Zeit vor der Wahl wird meines Erachtens perfekt beschrieben. Es ist mehr oder weniger ereignislos und trist. Nach der Wahl werden die Strassen sauberer, die Kriminalität sinkt, der Wirtschaft brummt, neue Märkte werden erschlossen, Katholiken können ihrem Glauben weiterhin nachgehen … und irgendwie ist alles gar nicht sooo schlecht für Typen wie Francois. Selbst sein Frauenproblem wird durch die frisch eingeführte Polygamie und eine Heiratsvermittlerin am Ende gelöst. Er profitiert von der Islamisierung, verdient am Ende mehr als vorher und sein Leben nimmt eine frische Wendung.

Das Buch ist auf so vielen Ebenen erschreckend, dass ich gar nicht weiss, wo ich anfangen soll. Es ist am 07.01.2015, dem Tag des Attentats auf die Redaktion von Charlie Hebdo erschienen und sagt Entwicklungen, die dann tatsächlich eintraten, voraus. Ich kann mir vorstellen, dass es in einer islamischen Variante einer europäischen Zukunft nach 2022 durchaus so laufen könnte.
Eine ebenso mögliche rechte Variante dieser Zukunft mit dem Front National wäre bereits 2017 in Frankreich denkbar.

Auch wenn das Buch schon zwei Jahre alt ist – Klare Leseempfehlung!

Links

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Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future

It’s “the biography” about Elon Musk, his family and the story behind

  • PayPal (make banking easy)
  • Tesla Motors (about cars, super chargers, production plants and batteries)
  • SpaceX (about reusable rockets that can start AND land)
  • SolarCity (about creating electricity).

After being disappointed with so many dark dystopian Science Fiction stories he basically decided to make the future bright again, solve the worlds energy problem and colonise the planet Mars.

It’s an impressive story!

 

Ted Talk

National Geographic: Tesla Motors Documentary

(Almost) Every SpaceX Landing, In Order

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