I traveled and caught a cold

As you know, I’m one of these famous Iron Bloggers and I try to write at least one blog entry per week.

The last week was a bit packed and now I have time to think about.

  • Monday was my last day in Frankfurt. I had a wonderful time at Artus and I want to say thank you. Artus is an amazing company with a special culture (in a positive sense). Just one example: Each Wednesday they come together for a one hour breakfast and during that time, one is doing a short presentation about a topic that matters. Have a look at their Facebook page, each presentation gets a post.
    Agency Breakfast
  • Tuesday I bought a lot of things in Freiburg we need for house renovation and the car was … well … full.

  • Wednesday I drove back to Fitou and arrived in the evening
  • Thursday I had to work on thousand little things in the garden, on our servers, Drupal updates, neighbours computer problems, etc.
  • Friday I did a tour with a guest and notices again how nice our area is

  • Saturday we started at 2am our Journey to Kenya to attend the wedding of David and Naomi. In the plane I realised that I forgot the battery and the power supply for my camera. And the worst thing – my cold started. The journey was nice and in the night we arrived at the Nairobi house we rented.

  • Now it’s Sunday and in most areas of Nairobi water is rationed during the weekends since two weekends. So we can’t shower for now :).
    The weather forecast is also not very promising, time to write my blog post, sitting on the sofa in the living room, using thousands of paper tissues (intentionally no photo).
    But as I wrote this post the sun came out – so this is our little garden.

    Garden
    Garden

Update

The post I traveled and caught a cold appeared first on Hagen Graf.

Decorative Wall Finishes

The design of walls, their colours and surface structure, decisively influences how well we feel in it. Of course, this also subject to trends and fashions, but I think it should fit to the personality of the people living in it. It is like a coat that envelops us.

There is a universe of ready made products, imitating old techniques such as Stuc or Tadelakt. As I have written several times, I learned how to make and apply decorative coatings by just using sand, lime and marble. I follow old recipes, which are partly written down and so surpassed, but as always, the real secrets you learn only when you work with it. There are almost no restrictions, you can coat almost any underground with an appropriate pre-treatment.
The result of this work is always unique, always personal and never exactly foreseeable, because I work with natural materials. The little irregularities are part of the decoration and make it so distinctive and charming.
I have already decorated many hundred square meters of walls, I work I really like and therefore, I included it into my repertoire.

The post Decorative Wall Finishes appeared first on Christine Graf.

VP October Startup Jam

For several years, I had always felt that there was no community of technology enthusiasts here in Abuja. I grew up in Lagos, and most of the people in technology that I reach out to, are over there. Getting married, moving to Abuja, and setting up Daydah really put a big distance between me and my pals.

VP October Startup Jam

For several years, I had always felt that there was no community of technology enthusiasts here in Abuja. I grew up in Lagos, and most of the people in technology that I reach out to, are over there. Getting married, moving to Abuja, and setting up Daydah really put a big distance between me and my pals.

#StillWaitingForMy29er

David longed for a bicycle like his other friends but he knew that his family was poor and they could not afford it.
One morning, while going to school, David saw a boy coming on a bicycle. As the boy turned around a corner he hit an ice-cream cart. Crash! Splash! The boy and the bicycle fell into a dirty ditch. David ran to help the boy. He recognised the boy as the prefect of his school, William. William was badly hurt and would need to see a doctor.
 
Thinking quickly. David picked up the bicycle and rode to the hospital. Soon the ambulance arrived to take William. David rode the bicycle to school inform the school of the accident. Everyone praised David’s quick thinking. William was discharged after two days. He thanked David for his help and to the latter’s joy, William presented him with a lovely new bicycle on his birthday, later in the month!

Das große Märchen vom Multitasking

Mails lesen, twittern, facebook posten und telefonieren gleichzeitig – kann das noch gut gehen? Jedenfalls sind viele Büromenschen irre stolz darauf, dass sie es können. Aber was sagt eigentlich die Hirnforschung zu diesem Thema?

Zeit ist Geld – vor allem im Büro. Das Telefon klingelt, wir nehmen den Anruf selbstverständlich sofort entgegen. Aber dafür Outlook ignorieren? Kommt gar nicht in Frage! Also telefonieren wir und checken parallel dazu unsere Mails. Unverfrorene Zeitgenossen beantworten ihre Nachrichten sogar während eines Telefonats. Bekommt der Gesprächspartner doch gar nicht mit, glauben wir. Doch ein aufmerksamer Zuhörer merkt schon an der Stimme, dass der Mensch am anderen Ende der Leitung nicht ganz bei der Sache ist. Er ist einsilbig und verliert schnell den Gesprächsfaden. Und spätestens das leise „Klickklick“ von Maus und Tastatur verrät die Unhöflichkeit.

Abgesehen davon, dass ein solches Verhalten nicht von gutem Benehmen zeugt, kommt ein anderer Stolperstein hinzu: Wer mit seinen Gedanken bei zwei Aufgaben gleichzeitig ist, bringt sich leicht in jene Situationen, in denen eine flapsige Mail an Kollegen, womöglich noch mit einer frechen Bemerkung über den Vorgesetzten, via „an alle senden“ direkt beim Chef landet. Das heißt, er macht Fehler.

Seitdem das Smartphone allgegenwärtig ist, empfinden viele Menschen es als normal, in ihrem täglichen Tun ständig unterbrochen zu werden. So ergab eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft aus dem Jahr 2015, dass zwei Drittel der deutschen Smartphone-Besitzer ihr Gerät täglich in Gebrauch nehmen – und das nicht nur einmal. Ein Informatiker der Universität Bonn wiederum hat eine App entwickelt, mit der Menschen messen können, wie häufig und wie lange sie ihr Smartphone täglich nutzten. Im vergangenen Herbst veröffentlichte der Wissenschaftler die Auswertung der Daten von gut 60.000 Nutzern seiner App. Das Ergebnis: Im Durchschnitt entsperrten die Testpersonen 53 Mal am Tag den Bildschirm ihres Geräts. Damit unterbrachen sie im Schnitt alle 18 Minuten die Tätigkeit, mit der sie gerade beschäftigt waren. Das heißt, die Nutzer griffen nicht nur zum Smartphone, wenn sie einen Anruf, eine E-Mail oder eine andere Benachrichtigung erhielten. Sie aktivierten das Gerät, um im Internet zu surfen oder Apps zu nutzen – häufig also wohl auch aus Langeweile.

Damit birgt das Smartphone ein hohes Potential, seine Nutzer beständig von ihrer eigentlichen Tätigkeit abzulenken. Außerdem bietet es die Möglichkeit, zu prokrastinieren, sich also von häufig unangenehmen Aufgaben abzuwenden. Gepaart mit einer beständigen Angst, etwas Wichtiges oder Aktuelles zu verpassen, hat dies viele Smartphone-Nutzer abhängig von ihrem Gerät gemacht. Ein Smartphone muss also gar nicht ständig piepsen, blinken oder vibrieren, um die Aufmerksamkeit seines Besitzers an sich zu fesseln und nebenbei die Nerven der Mitmenschen zu strapazieren. Viele scheinen mit ihm derart psychisch und physisch verwachsen zu sein, dass der Bonner Wissenschaftler und viele seiner Forscherkollegen von einer Smartphone-Sucht sprechen.

Parallel agieren und gute Ergebnisse abliefern – geht kaum oder möglicherweise sogar gar nicht!

Wir telefonieren also, während wir eine Mail schreiben und möglicherweise noch das vibrierende Smartphone verarzten. Doch es kostet hohe Konzentration und erhebliche Anstrengung, an mehreren Schauplätzen parallel zu agieren und gute Arbeit mit belastbaren Ergebnissen abzuliefern. Effektiver ist es, erst ein Telefonat zu führen und sich danach seinen Mails zu widmen. Also eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten. Das ist unter Psychologen eine Binsenweisheit. Und das sagt einem der gesunde Menschenverstand – der aber bei immer mehr Menschen mit Blick aufs Smartphone auszusetzen scheint. Sie sinken dann nach einem Arbeitstag erschöpft ins Bett. Meist mit dem unguten, aber berechtigten Gefühl, heute mal wieder zu wenig erledigt zu haben – obwohl sie doch an so vielen Baustellen gleichzeitig zugange waren. Die Ursache des Problems ist ebenso simpel wie selbst geschaffen: Der Mensch ist nicht multitaskingfähig.

Das große Märchen vom Multitasking

Mails lesen, twittern, facebook posten und telefonieren gleichzeitig – kann das noch gut gehen? Jedenfalls sind viele Büromenschen irre stolz darauf, dass sie es können. Aber was sagt eigentlich die Hirnforschung zu diesem Thema?

Zeit ist Geld – vor allem im Büro. Das Telefon klingelt, wir nehmen den Anruf selbstverständlich sofort entgegen. Aber dafür Outlook ignorieren? Kommt gar nicht in Frage! Also telefonieren wir und checken parallel dazu unsere Mails. Unverfrorene Zeitgenossen beantworten ihre Nachrichten sogar während eines Telefonats. Bekommt der Gesprächspartner doch gar nicht mit, glauben wir. Doch ein aufmerksamer Zuhörer merkt schon an der Stimme, dass der Mensch am anderen Ende der Leitung nicht ganz bei der Sache ist. Er ist einsilbig und verliert schnell den Gesprächsfaden. Und spätestens das leise „Klickklick“ von Maus und Tastatur verrät die Unhöflichkeit.

Abgesehen davon, dass ein solches Verhalten nicht von gutem Benehmen zeugt, kommt ein anderer Stolperstein hinzu: Wer mit seinen Gedanken bei zwei Aufgaben gleichzeitig ist, bringt sich leicht in jene Situationen, in denen eine flapsige Mail an Kollegen, womöglich noch mit einer frechen Bemerkung über den Vorgesetzten, via „an alle senden“ direkt beim Chef landet. Das heißt, er macht Fehler.

Seitdem das Smartphone allgegenwärtig ist, empfinden viele Menschen es als normal, in ihrem täglichen Tun ständig unterbrochen zu werden. So ergab eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft aus dem Jahr 2015, dass zwei Drittel der deutschen Smartphone-Besitzer ihr Gerät täglich in Gebrauch nehmen – und das nicht nur einmal. Ein Informatiker der Universität Bonn wiederum hat eine App entwickelt, mit der Menschen messen können, wie häufig und wie lange sie ihr Smartphone täglich nutzten. Im vergangenen Herbst veröffentlichte der Wissenschaftler die Auswertung der Daten von gut 60.000 Nutzern seiner App. Das Ergebnis: Im Durchschnitt entsperrten die Testpersonen 53 Mal am Tag den Bildschirm ihres Geräts. Damit unterbrachen sie im Schnitt alle 18 Minuten die Tätigkeit, mit der sie gerade beschäftigt waren. Das heißt, die Nutzer griffen nicht nur zum Smartphone, wenn sie einen Anruf, eine E-Mail oder eine andere Benachrichtigung erhielten. Sie aktivierten das Gerät, um im Internet zu surfen oder Apps zu nutzen – häufig also wohl auch aus Langeweile.

Damit birgt das Smartphone ein hohes Potential, seine Nutzer beständig von ihrer eigentlichen Tätigkeit abzulenken. Außerdem bietet es die Möglichkeit, zu prokrastinieren, sich also von häufig unangenehmen Aufgaben abzuwenden. Gepaart mit einer beständigen Angst, etwas Wichtiges oder Aktuelles zu verpassen, hat dies viele Smartphone-Nutzer abhängig von ihrem Gerät gemacht. Ein Smartphone muss also gar nicht ständig piepsen, blinken oder vibrieren, um die Aufmerksamkeit seines Besitzers an sich zu fesseln und nebenbei die Nerven der Mitmenschen zu strapazieren. Viele scheinen mit ihm derart psychisch und physisch verwachsen zu sein, dass der Bonner Wissenschaftler und viele seiner Forscherkollegen von einer Smartphone-Sucht sprechen.

Parallel agieren und gute Ergebnisse abliefern – geht kaum oder möglicherweise sogar gar nicht!

Wir telefonieren also, während wir eine Mail schreiben und möglicherweise noch das vibrierende Smartphone verarzten. Doch es kostet hohe Konzentration und erhebliche Anstrengung, an mehreren Schauplätzen parallel zu agieren und gute Arbeit mit belastbaren Ergebnissen abzuliefern. Effektiver ist es, erst ein Telefonat zu führen und sich danach seinen Mails zu widmen. Also eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten. Das ist unter Psychologen eine Binsenweisheit. Und das sagt einem der gesunde Menschenverstand – der aber bei immer mehr Menschen mit Blick aufs Smartphone auszusetzen scheint. Sie sinken dann nach einem Arbeitstag erschöpft ins Bett. Meist mit dem unguten, aber berechtigten Gefühl, heute mal wieder zu wenig erledigt zu haben – obwohl sie doch an so vielen Baustellen gleichzeitig zugange waren. Die Ursache des Problems ist ebenso simpel wie selbst geschaffen: Der Mensch ist nicht multitaskingfähig.

Das große Märchen vom Multitasking

Mails lesen, twittern, facebook posten und telefonieren gleichzeitig – kann das noch gut gehen? Jedenfalls sind viele Büromenschen irre stolz darauf, dass sie es können. Aber was sagt eigentlich die Hirnforschung zu diesem Thema?

Zeit ist Geld – vor allem im Büro. Das Telefon klingelt, wir nehmen den Anruf selbstverständlich sofort entgegen. Aber dafür Outlook ignorieren? Kommt gar nicht in Frage! Also telefonieren wir und checken parallel dazu unsere Mails. Unverfrorene Zeitgenossen beantworten ihre Nachrichten sogar während eines Telefonats. Bekommt der Gesprächspartner doch gar nicht mit, glauben wir. Doch ein aufmerksamer Zuhörer merkt schon an der Stimme, dass der Mensch am anderen Ende der Leitung nicht ganz bei der Sache ist. Er ist einsilbig und verliert schnell den Gesprächsfaden. Und spätestens das leise „Klickklick“ von Maus und Tastatur verrät die Unhöflichkeit.

Abgesehen davon, dass ein solches Verhalten nicht von gutem Benehmen zeugt, kommt ein anderer Stolperstein hinzu: Wer mit seinen Gedanken bei zwei Aufgaben gleichzeitig ist, bringt sich leicht in jene Situationen, in denen eine flapsige Mail an Kollegen, womöglich noch mit einer frechen Bemerkung über den Vorgesetzten, via „an alle senden“ direkt beim Chef landet. Das heißt, er macht Fehler.

Seitdem das Smartphone allgegenwärtig ist, empfinden viele Menschen es als normal, in ihrem täglichen Tun ständig unterbrochen zu werden. So ergab eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft aus dem Jahr 2015, dass zwei Drittel der deutschen Smartphone-Besitzer ihr Gerät täglich in Gebrauch nehmen – und das nicht nur einmal. Ein Informatiker der Universität Bonn wiederum hat eine App entwickelt, mit der Menschen messen können, wie häufig und wie lange sie ihr Smartphone täglich nutzten. Im vergangenen Herbst veröffentlichte der Wissenschaftler die Auswertung der Daten von gut 60.000 Nutzern seiner App. Das Ergebnis: Im Durchschnitt entsperrten die Testpersonen 53 Mal am Tag den Bildschirm ihres Geräts. Damit unterbrachen sie im Schnitt alle 18 Minuten die Tätigkeit, mit der sie gerade beschäftigt waren. Das heißt, die Nutzer griffen nicht nur zum Smartphone, wenn sie einen Anruf, eine E-Mail oder eine andere Benachrichtigung erhielten. Sie aktivierten das Gerät, um im Internet zu surfen oder Apps zu nutzen – häufig also wohl auch aus Langeweile.

Damit birgt das Smartphone ein hohes Potential, seine Nutzer beständig von ihrer eigentlichen Tätigkeit abzulenken. Außerdem bietet es die Möglichkeit, zu prokrastinieren, sich also von häufig unangenehmen Aufgaben abzuwenden. Gepaart mit einer beständigen Angst, etwas Wichtiges oder Aktuelles zu verpassen, hat dies viele Smartphone-Nutzer abhängig von ihrem Gerät gemacht. Ein Smartphone muss also gar nicht ständig piepsen, blinken oder vibrieren, um die Aufmerksamkeit seines Besitzers an sich zu fesseln und nebenbei die Nerven der Mitmenschen zu strapazieren. Viele scheinen mit ihm derart psychisch und physisch verwachsen zu sein, dass der Bonner Wissenschaftler und viele seiner Forscherkollegen von einer Smartphone-Sucht sprechen.

Parallel agieren und gute Ergebnisse abliefern – geht kaum oder möglicherweise sogar gar nicht!

Wir telefonieren also, während wir eine Mail schreiben und möglicherweise noch das vibrierende Smartphone verarzten. Doch es kostet hohe Konzentration und erhebliche Anstrengung, an mehreren Schauplätzen parallel zu agieren und gute Arbeit mit belastbaren Ergebnissen abzuliefern. Effektiver ist es, erst ein Telefonat zu führen und sich danach seinen Mails zu widmen. Also eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten. Das ist unter Psychologen eine Binsenweisheit. Und das sagt einem der gesunde Menschenverstand – der aber bei immer mehr Menschen mit Blick aufs Smartphone auszusetzen scheint. Sie sinken dann nach einem Arbeitstag erschöpft ins Bett. Meist mit dem unguten, aber berechtigten Gefühl, heute mal wieder zu wenig erledigt zu haben – obwohl sie doch an so vielen Baustellen gleichzeitig zugange waren. Die Ursache des Problems ist ebenso simpel wie selbst geschaffen: Der Mensch ist nicht multitaskingfähig.

Das große Märchen vom Multitasking

Mails lesen, twittern, facebook posten und telefonieren gleichzeitig – kann das noch gut gehen? Jedenfalls sind viele Büromenschen irre stolz darauf, dass sie es können. Aber was sagt eigentlich die Hirnforschung zu diesem Thema?

Zeit ist Geld – vor allem im Büro. Das Telefon klingelt, wir nehmen den Anruf selbstverständlich sofort entgegen. Aber dafür Outlook ignorieren? Kommt gar nicht in Frage! Also telefonieren wir und checken parallel dazu unsere Mails. Unverfrorene Zeitgenossen beantworten ihre Nachrichten sogar während eines Telefonats. Bekommt der Gesprächspartner doch gar nicht mit, glauben wir. Doch ein aufmerksamer Zuhörer merkt schon an der Stimme, dass der Mensch am anderen Ende der Leitung nicht ganz bei der Sache ist. Er ist einsilbig und verliert schnell den Gesprächsfaden. Und spätestens das leise „Klickklick“ von Maus und Tastatur verrät die Unhöflichkeit.

Abgesehen davon, dass ein solches Verhalten nicht von gutem Benehmen zeugt, kommt ein anderer Stolperstein hinzu: Wer mit seinen Gedanken bei zwei Aufgaben gleichzeitig ist, bringt sich leicht in jene Situationen, in denen eine flapsige Mail an Kollegen, womöglich noch mit einer frechen Bemerkung über den Vorgesetzten, via „an alle senden“ direkt beim Chef landet. Das heißt, er macht Fehler.

Seitdem das Smartphone allgegenwärtig ist, empfinden viele Menschen es als normal, in ihrem täglichen Tun ständig unterbrochen zu werden. So ergab eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft aus dem Jahr 2015, dass zwei Drittel der deutschen Smartphone-Besitzer ihr Gerät täglich in Gebrauch nehmen – und das nicht nur einmal. Ein Informatiker der Universität Bonn wiederum hat eine App entwickelt, mit der Menschen messen können, wie häufig und wie lange sie ihr Smartphone täglich nutzten. Im vergangenen Herbst veröffentlichte der Wissenschaftler die Auswertung der Daten von gut 60.000 Nutzern seiner App. Das Ergebnis: Im Durchschnitt entsperrten die Testpersonen 53 Mal am Tag den Bildschirm ihres Geräts. Damit unterbrachen sie im Schnitt alle 18 Minuten die Tätigkeit, mit der sie gerade beschäftigt waren. Das heißt, die Nutzer griffen nicht nur zum Smartphone, wenn sie einen Anruf, eine E-Mail oder eine andere Benachrichtigung erhielten. Sie aktivierten das Gerät, um im Internet zu surfen oder Apps zu nutzen – häufig also wohl auch aus Langeweile.

Damit birgt das Smartphone ein hohes Potential, seine Nutzer beständig von ihrer eigentlichen Tätigkeit abzulenken. Außerdem bietet es die Möglichkeit, zu prokrastinieren, sich also von häufig unangenehmen Aufgaben abzuwenden. Gepaart mit einer beständigen Angst, etwas Wichtiges oder Aktuelles zu verpassen, hat dies viele Smartphone-Nutzer abhängig von ihrem Gerät gemacht. Ein Smartphone muss also gar nicht ständig piepsen, blinken oder vibrieren, um die Aufmerksamkeit seines Besitzers an sich zu fesseln und nebenbei die Nerven der Mitmenschen zu strapazieren. Viele scheinen mit ihm derart psychisch und physisch verwachsen zu sein, dass der Bonner Wissenschaftler und viele seiner Forscherkollegen von einer Smartphone-Sucht sprechen.

Parallel agieren und gute Ergebnisse abliefern – geht kaum oder möglicherweise sogar gar nicht!

Wir telefonieren also, während wir eine Mail schreiben und möglicherweise noch das vibrierende Smartphone verarzten. Doch es kostet hohe Konzentration und erhebliche Anstrengung, an mehreren Schauplätzen parallel zu agieren und gute Arbeit mit belastbaren Ergebnissen abzuliefern. Effektiver ist es, erst ein Telefonat zu führen und sich danach seinen Mails zu widmen. Also eine Aufgabe nach der anderen abzuarbeiten. Das ist unter Psychologen eine Binsenweisheit. Und das sagt einem der gesunde Menschenverstand – der aber bei immer mehr Menschen mit Blick aufs Smartphone auszusetzen scheint. Sie sinken dann nach einem Arbeitstag erschöpft ins Bett. Meist mit dem unguten, aber berechtigten Gefühl, heute mal wieder zu wenig erledigt zu haben – obwohl sie doch an so vielen Baustellen gleichzeitig zugange waren. Die Ursache des Problems ist ebenso simpel wie selbst geschaffen: Der Mensch ist nicht multitaskingfähig.

Summary of the week from 07.11.2016

True Iron Bloggers:

Adedayo Adeniyi (@daydah) :
David Opati Aswani (@susumunyu) :
Manfred Gosch (@1aolivenoel) :
Martin Gosch (@gosch_martin) :
Christine Graf (@christinegraf) in Christine Graf – Blog :
Hagen Graf (@hagengraf) :
David M.Wampamba (@idesignwebs) :
Juergen Rinck (@irgendlink) :
Jonathan Rukundo (@iam_rukundo) :
Shedy Serem (@shedyserem) :

Cash register:

this week: 0 €
total: 135 €
payed: 0 €
spend: 0 €

Debts:

  • David Opati Aswani (@susumunyu) -25€ or 5 good deeds
  • Juergen Rinck (@irgendlink) – 20€ or 3 good deeds
  • Shedy Serem (@shedyserem) – 20€ or 3 good deeds
  • Martin Gosch (@gosch_martin) – 20€ or 4 good deeds
  • Adedayo Adeniyi (@daydah) – 15€ or 3 good deeds
  • David M.Wampamba (@idesignwebs) – 15€ or 3 good deeds
  • Hagen Graf (@hagengraf) – 10€ or 2 good deeds
  • Christine Graf (@christinegraf) – 5€ or 1 good deed
  • Manfred Gosch (@1aolivenoel) – 5 € or 1 good deed