Spielen mit Alexa und Amazon Echo Dot

Amazon Echo Dot ist ein digitaler Assistent der Firma Amazon. Er spricht Englisch und Deutsch, ist seit zwei Jahren in den USA erhältlich und seit Ende Oktober auch in Deutschland. Hier der gekürzte offizielle Verkaufstext:

Amazon Echo Dot ist ein sprachgesteuertes Gerät mit einem kleinen integrierten Lautsprecher … Echo Dot hört Sie von der anderen Seite des Raumes, sogar in lauter Umgebung oder wenn Musik läuft. Wenn Sie Echo benutzen möchten, sagen Sie einfach das Aktivierungswort „Alexa” und Echo reagiert. Amazon

Ich nutze bisher keine digitalen Assistenten, weil ich noch keinen Bedarf dafür verspürt habe. In der letzten Zeit wurden Sprachassistenten wie Google Home, Siri und Cortana oft als “das tolle, neue Ding” vorgestellt und machten mich natürlich auch neugierig. Meine Versuche mit Siri auf dem iPhone waren eher ernüchternd. Die Spracherkennung funktioniert gut, aber irgendwie komme ich mit “Handbedienung” viel besser klar. Das geht mir auch mit jeglicher Art von Fahrassistenten und automatischen Steuerungen so. Wenn ich derjenige bin, der die Reaktionen programmiert oder konfiguriert, macht mir so etwas sogar Spass. Wenn ich mich auf existierende Systeme verlassen soll, überkommt mich oft ein merkwürdiges Gefühl trügerischer Sicherheit. Ich weiss ja prinzipiell, wie sowas oft unter Zeit- und Kostendruck entwickelt wird … und das macht mein Vertrauen darin nicht größer.

Als ich im Oktober in Frankfurt war, bin ich viel Fahrrad gefahren und habe das Telefon zur Navigation genutzt. Da ich die Hände nicht vom Lenker nehmen konnte, war es das erste Mal, dass ich mir ernsthaft vorstellen konnte, eine Sprachsteuerung und Kopfhörer zu nutzen.

DBHackathon

Gestern und vorgestern hatte ich die Möglichkeit im Rahmen des #dbhackathon der Deutschen Bahn in der Mindbox in Berlin 24 Stunden mit Alexa und dem Amazon Echo Dot zu “spielen”. Die Deutsche Bahn ist recht aktiv im Open Data Umfeld und versucht gewissermassen ihre eigenen Daten aus den Fängen des eigenen Konzerns zu befreien. Die bereits befreiten Daten werden dann bei so einem Hackathon interessierten Menschen zum kreativen Tun vorgeworfen und nach 24 Stunden kamen 19 wirklich interessante Projekte heraus.

Ich habe die 24 Stunden genutzt um “Alexa zu daten” und zu gucken, wie wir miteinander klar kommen. Diese emotionale Wahrnehmung von digitalen Assistenten ist auch so ein Ding. In dem Moment, wo eine weibliche Stimme wie Alexa dich freundlich anspricht, dir etwas Nützliches sagt und auch auf Nachfragen durchaus hilfreiche Dinge anbietet, hat das “Gespräch” natürlich auch eine emotionale Ebene.

Mein Ziel war es für Alexa einen sogenannten Skill zu “programmieren”, der einen Bezug zum existierenden Bahnhofsfoto Projekt hat und ich dachte an so etwas wie

“Alexa, von welchen Bahnhöfen in meiner Nähe gibt es eigentlich noch keine Fotos im Projekt?”

Vor dem Hackathon nahm ich an einem Alexa Workshop von @lizmyers teil, die bei Amazon als Evangelist arbeitet und in rührend freundlicher, motivierender und sehr amerikanischer Art (not in a bad sense 😉 ) die grundsätzlichen Strukturen hinter Alexa erläuterte. Sie arbeitet in Berlin an der Eindeutschung von Alexa und spricht auch Deutsch. Nach nur zwei Registrierungen und dem Hinterlegen persönlicher Kredikarteninformationen konnten wir Alexa einen ersten Skill beibringen.

Ein Skill ist so etwas wie eine App oder ein Programm. Es hat einen Namen und lässt Alexa etwas tun. Alle Skills können aus einem Store geladen werden, ähnlich den bekannten App Stores. Da wir eine Vorstellungsrunde hatten und die Menschen meist stutzen, wenn ich sage: “Ich wohne in Fitou” erstellte ich als ersten Skill etwas Wissenswertes über Fitou. Den Skill ruft man mit einem Launch Wort auf, so wie man ein Programm startet. In Deutschland ist das beispielsweise starte [Skill Name]. Der ganze Dialog geht dann

  • Ich: Alexa, starte Fitou
  • Alexa: Was möchtest du wissen?
  • Ich: Erzähle mir etwas über Fitou
  • Alexa: Fitou in ein kleines Dorf in Südfrankreich

Hört sich einfach an, bedarf allerdings zahlreicher Schritte, diesen kleinen Skill zu erstellen.

Als nächste Verbesserung gibt es Slots. Ein Slot ist eine Variable in einem Satz, also beispielsweise

  • Ich: Alexa, starte Drupal
  • Alexa: Was möchtest du wissen?
  • Ich: Was macht das Drupal Modul Media?
  • Alexa: Das Modul Media speichert Dateien.

Das Ansprechen von Alexa ist wie das Bedienen einer Website Navigation. Du kannst völlig planlos etwas sagen, so wie du planlos etwas klicken kannst. Um an dein Ziel zu kommen oder auch nur um unterhalten zu werden, ist es hilfreich einen ungefähren Weg zu kennen und noch viel hilfreicher, zu wissen was dahinter steckt.

Das Alexa Projekt ist für mich vergleichbar mit dem Stand von Websites vor 15-20 Jahren. Programmierer probieren Sachen aus, Marketing Leute wollen dir Dinge verkaufen, Künstler und Kinder zweckentfremden die Technik um auf völlig andere Dinge hinzuweisen oder Spass zu haben, die Gegner der Technik rufen das Ende der Welt aus und meistens findet die Porno Industrie einen ersten Weg um Geld zu verdienen. In diesem Fall bleibt Porno vermutlich draussen, da alle im Store veröffentlichten Skills von Amazon überprüft werden.

Slots und externe Datenquellen

In der Art, wir du nun Slots und externe Datenquellen zu einem Skill bündelst liegt das “Geheimnis”. Wenn du es gut machst,  ist es wie eine gute Benutzeroberfläche auf deinem Apple Computer oder ein elegantes Design bei Luxusgegenständen. Natürlich kannst du auch die Aldi Variante, einfallslose Call Center Dialoge oder das Äquivalent einer langsamen, überladenen und schwer bedienbaren Website erstellen. Insofern ist Alexa erstmal ganz normal, was mich beruhigt. Sie stürzt auch mal ab 🙂

Die Entwicklungsumgsumgebung

Im Workshop haben wir Amazon AWS Lambda, ein Service, der node.js Code ausführt und das Alexa Skill Center benutzt. Danach habe ich noch Amazon S3Bucket und Amazon DynamoDB genutzt. Es geht aber wohl auch, den Programm Code, den dein Skill braucht, auf dem eigenen Server zu hosten.

Die Bedienung dieser Amazon Services im Browser ist ok, aber nicht besonders intuitiv und teilweise einfach umständlich. Beispielsweise kann Quellcode, der mehr als eine Datei nutzt, kann nicht online bearbeitet werden. Man muss ihn exportieren, lokal ändern, zippen und das Archiv dann wieder hochladen.

Alexa Umgebung
Alexa Umgebung

Open Data

Interessant wird es, wenn man Alexa mit offenen, externen Datenquellen verbindet, die sie dann abfragen und das Ergebnis in ein Gespräch einbauen kann. Während des DBHackathons sind beispielsweise Anwendungen entstanden, die Call-a-Bike Daten auswerten:

  • Alexa, wieviele Fahrräder sind in der Nähe?
  • Alexa, wo ist das nächste Fahrrad?

Mit den Fahrstuhldaten lässt sich die Frage beantworten

  • Sind die Fahrstühle im Bahnhof [Name] in Betrieb?

Je mehr derartige Daten bereitstehen, desto besser kann Alexa darauf antworten. Anwendungen, die diese Daten nutzen, funktionieren natürlich auch auf einer Website oder innerhalb einer App, es ist aber schon faszinierend, wie anders der persönliche Eindruck ist, wenn dir jemand etwas erzählt. Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass das für mich relativ neu ist oder ob das mit der Zeit nachlässt.

Beim oben beschriebenen, wirklich extrem einfachen Drupal Beispiel fand ich es faszinierend, wie positiv Leute darauf reagiert haben, die das Beispiel einfach nur gehört haben. Prinzipiell koennte Alexa also auch Drupal Workshops machen, die mit Echtzeit Informationen aus der Community angereichert werden könnten. Gerade diese Eignung für  “Schulungen bei Bedarf” hat mich positiv überrascht, weil ich das anfangs gar nicht auf dem Schirm hatte.

Ich habe jetzt auch einen Amazon Echo Dot

Man kann das Gerät in Deutschland nicht kaufen sondern muss sich für einen anmelden. Momentan gibt es wohl keine Geräte.  Gaby Becker vom Bahnhofsprojekt hat mir spontan ihren Amazon Echo Dot ausgeliehen, vermutlich auch in der Hoffnung, dass doch noch ein Bahnhofsfoto Skill dabei herauskommt 🙂
Ich bin da ganz zuversichtlich und bedanke mich herzlich.

Datenschutz Katastrophe

Ein Amazon Echo Dot hat sieben Mikrofone, die ständig im Raum lauschen. Falls jemand Alexa sagt, reagiert das Gerät. Dieses Verhalten ist die Horrorvorstellung eines jeden auch nur einigermaßen an Privatsphäre interessierten Menschen. Als wenn das nicht bereits genug wäre, werden die Daten natürlich auch bei Amazon gespeichert um die Qualität von Alexa zu verbessern. Ob Daten abgehört und an Dritte weitergegeben werden, weiß keiner. Amazon äußert sich nicht offiziell dazu. Ich weiss das und stehe dem sehr kritisch gegenüber. Ich werde das Gerät zunächst nur einschalten, wenn ich etwas dafür programmiere.

Save

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Kleiner grüner Traktor

Die gefährlichste Kreuzung der Stadt liegt in einer Haarnadelkurve, unübersichtlich, steil, mit allerlei Ablenkung garniert, so dass man als Autofahrer mit einem Unaufmerksamkeitsmalus in den stets fließenden Verkehr einfädelt. Es ist nicht immer einfach. Eine befreundete Autofahrerin hatte vor einigen Jahren an der Kreuzung einen Blechschaden und auch ich musste kürzlich hart bremsen, weil mir … „Kleiner grüner Traktor“ weiterlesen

South Africa – A Journey through History.

Nkosi Sikelel’ iAfrika (God bless Africa) was originally composed as hymn in 1897 by Enoch Sontonga, a teacher at a methodist mission school near Johannesburg. The song became the official anthem of the African National Congress (ANC) and a symbol of the anti-apartheid movement. It came to represent the suffering of the oppressed and was considered the unofficial national anthem of South Africa.

Because of its connection to the ANC, the song was banned by the apartheid government. In 1997 — three years after apartheid ended — Nkosi Sikelel’ iAfrika was combined with the former South African anthem,Die Stem van Suid Afrika (The Voice of South Africa) — to form a new national anthem, which is still sung in South Africa today.

Union Buildings

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Today I journey through the history of South Africa, beginning from the house the sits on the highest hill of Pretoria – The Union Building. Like a castle on a hill, the Union Buildings tower over the Pretoria city centre. The buildings are situated near the top of Meintjieskop and from this vantage point a visitor has uninterrupted views of Pretoria’s tall skyscrapers and the surrounding jacaranda-lined suburbs. Also clearly visible on some of the opposite hills cradling the city are two other landmarks: Freedom Park and the Voortrekker Monument. It sits on very a green land, with its face looking onto the daughter hill that hosts the Voortrekker Monument, another symbol of the apartheid struggle.

Unfortunately the inside of the buildings are not open to the public but visitors can walk right up to them, while the terraced gardens and lawns present many spots and angles from which to photograph this magnificent structure. During the day there are arts and crafts for sale next to the parking area and one might even spot a local artists busy sketching pictures of their surroundings. The public spaces are open until late in the evening and the parking area and grounds are well patrolled by police. At night many people come here by car for a quick stop to enjoy the view of city’s night lights. People are allowed to have picnics, walks, take pictures and enjoy the environs of this place.

Freedom Park

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Sitting on a 52 hectare undeveloped hill overlooking the city of Pretoria. It was here that the nation’s heroes would be honoured and the complex story of South Africa and its people would be told. Freedom Park is a memorial to honour those who sacrificed their lives to win freedom. It also celebrates and explores the country’s diverse peoples, and our common humanity. A tour around the park brings you closer to nature, and indoor are filled with education through videos, pieces of artifacts that are rich in the history of the apartheid struggle.

Voortrekker Monument

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This majestic monument sits in a nature reserve and is easily visible for all who arrive in the tshwane region by road. Our trip was derailed by a tire puncture, but in no time, we found help from a guy who works here, and the tour began. The monument was built to honour God, under the leadership of Paul Kruger, then the president of South Africa. The Cenotaph, situated in the centre of the Cenotaph Hall, is the central focus of the monument. In addition to being viewable from the Hall of Heroes it can also be seen from the dome at the top of the building, from where much of the interior of the monument can be viewed. Our tour guide says that the person who sat here in the monument decided who sits at the union building and the fact that its easy to see the monument from union building, they would be reminded everytime who put them there.

Apartheid Museum

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The Apartheid Museum is hosted at the Gold Reef City in Johannesburg. A consortium, called Akani Egoli (Gold Reef City), put in a bid that included the commitment to building a museum. Their bid was successful, the Gold Reef City Casino was built and an adjacent piece of land given for the construction of a museum. Taking picture inside the Museum is prohibited but there is a lot to learn. The tour takes at least three hours, taking you through the history of the struggle, the life and work of Nelson Mandela, the Rivonia Trial, apartheid machine and many more.

8115 Vilakazi Street and Hector Pieterson Museum

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8115 Vilakazi Street in Orlando West might be the most visited house address in South Africa, but am not certain. This was home for Nelson Mandela before he went to prison and 11 days after he came out of prison. His wife Winnie and the children kept staying here while the husband was serving a prison term at the Robben Island Prison. If you were here a while back, you will notice that the house has been renovated to prevent it from falling apart, but the walls represent the original house built in 1945. Vilakazi street attracts all activities, this is where young South Africans who have made it in life come to enjoy the weekend, displaying their expensive toys on the roads while they occupy different restaurants that run through the street.

Kliptown Open Air Museum

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The Kliptown Air Museum is where delegates to the congress to the congress of people met to adopt the freedom charter in 1955. This is now the cornerstone of the bill of rights and the South African Constitution. The museum and squire is dedicated to Walter Sisulu, a Stalwart of the freedom struggle.

There are many places I haven’t visited, I hope I will have a chance to do that on my next visit here in South Africa. My vacation has not ended, will be headed to Amanzimtoti for Christmas, and travel back to Johannesburg to prepare my travel back home. So you still be seeing me around. See you in KwaZulu Natal.

 

 

 

 

 


Pursuing happiness by building communities.

Over the years I have learned about many things including but not limited to computers, business and education. The knowledge acquired helped me develop  website designing, entrepreneurship and community activism skills.

These skills help me, run a small mobile money business, with the aim of employing at least 3 youths before the end of 2017 and Gagawala graphics ltd, one of the fastest  growing website design, graphics design and printing business in Kampala,  Uganda employing 8 young skilled professionals who didn’t  have jobs. In all the businesses I involve, I like to emphasize self sustainability.

This is the reason why I honour invitations to hold workshops in rural and rural-urban areas.

The last free entrepreneurship workshop,  I facilitated was in Masese slum at Jinja(Eastern Uganda).

To make it inclusive and have maximum attention from everyone, I suggested we have a question and answer session instead of a speech kind or black board kind of class.

Everyone agreed. Questions started to flow from participants. One of the questions the participants asked was “What things do we have to consider,  to be able to start a business?” Answers contributed were idea, market, labour, skill, capital and time. I emphasized that without embracing all the 6 elements, the business my not grow or even serve it’s purpose in a single day. Business the discussion, we had a little physical activity in which participants made a circle while holding each others’ hands raising it up high.

This activity helps participants to work together for productivity. And also help relieve and resolve what’s learned from the discussions.

More activities at the event were poping, breakdance, sports workshops and dance competitions happened.

Wieviel mehr ist drin beim Jobwechsel?

Jobwechsel lohnen sich in den meisten Fällen – vor allem finanziell: Wer seinen Job wechselt, kann im Durchschnitt eine Gehaltserhöhung von 5 Prozent rausschlagen. Die Spanne reicht allerdings von mindestens drei bis über 20 Prozent. Sie hängt erheblich von dem Zusammenspiel diverser Faktoren ab: Dazu gehören das eigene Alter, die Region, in der man arbeitet sowie die Branche. So werden beispielsweise Fachkräfte der Pharmabranche am besten bezahlt, im sozialen Bereich sieht es hingegen am schlechtesten aus…

Gehaltsfrage: Ist mit dem Jobwechsel ein Aufstieg verbunden?

Seien wir ehrlich: Für die meisten Arbeitnehmer ist die Aussicht auf einen satten Gehaltssprung eines der Hauptmotive, um sich nach einigen Jahren nach einer neuen Stelle umzusehen.

Bevor Sie in die Gehaltsverhandlung gehen, sollten Sie sich zunächst aber bewusst machen, um was für einen Jobwechsel-Typ es sich handelt:

  • Ist mit der neuen Stelle ein Aufstieg mit mehr Verantwortung für Personal und Budgetverbunden, dann können Sie – je nach Position – bis zu 15 Prozent, seltener sogar 20 Prozent mehr Jahresgehalt (brutto) verlangen.
  • Wer dagegen auf eine gleichrangige Position innerhalb der Branche wechselt, kann versuchen, zwischen fünf und zehn Prozent Gehaltsplus herauszuholen.
  • Ein Jobwechsel in eine andere Branche, womöglich gar in einen ganz anderen Beruf, kann indes auch mit Abstrichen verbunden sein. Die wenigsten können dabei mit Erfahrungen, Know-how und Netzwerken punkten.

Voraussetzung für diese durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 10, 15 oder gar 20 Prozent ist allerdings ein Wechsel aus einem ungekündigten Beschäftigungsverhältnis heraus: Sie suchen eine neue Herausforderung, einen Karriereschritt – müssen aber nicht zwingend wechseln.

Wer sich dagegen aus der Arbeitslosigkeit heraus bewirbt, ist automatisch in einer schwächeren Verhandlungsposition.

Das wissen auch die Arbeitgeber und drücken entsprechend das Gehalt. Hier sollten Sie bereit sein, Abstriche zu machen, um überhaupt wieder den Einstieg ins Arbeitsleben zu schaffen.

Gute Verhandler schlagen hier aber eine Zusage für eine Gehaltserhöhung nach einem Jahr heraus – wenn der neue Arbeitgeber sich ein hinreichendes Bild von der Leistungskraft und dem Engagement des neuen Arbeitnehmers machen konnte.

Eine gründliche Recherche ist jedoch in allen Fällen ein absolutes Muss.

Informieren Sie sich unbedingt vorab und ausführlich über Ihren Marktwert, den künftigen Arbeitgeber, Ihr neues Tätigkeitsprofil, die Branche und mögliche Gehaltsspannen. Nur so können sie auch die enorm wichtige selbstbewusste Haltung entwickeln, die dem neuen Chef signalisiert: Ich komme hier nicht als Bittsteller, sondern mit einem berechtigten Anliegen und weiß, was ich wert bin.

 

Die meisten Arbeitnehmer tun sich schwer damit, über ihr Gehalt zu sprechen, erst recht selbiges zu verhandeln. Grund ist eine vergleichsweise steife Haltung zum Geld hierzulande: Geld hat man, aber darüber zu sprechen, ist tabu.

Manch einer weiß nicht einmal, wie viel die eigenen Eltern verdienen oder die besten Freunde.

Lösen Sie sich bitte von dieser Haltung. Gehaltsverhandlungen werden Sie ein ganzes Berufsleben lang begleiten, nicht nur bei etwaigen Jobwechseln. Sehen Sie die berufliche Veränderung daher immer auch als Übung und Daueraufgabe, bei solchen Gesprächen das jeweils Beste für sich herauszuholen.

Ein Beispiel: Wer nur alle zwei Jahre eine Gehaltserhöhung von rund 2000 Euro auf das Jahresbrutto durchsetzt, erzielt damit in zehn Jahren ein Plus von rund 60.000 Euro gegenüber dem ersten Gehalt.

Wenn Sie also gefragt werden, was Sie gerne verdienen möchten, dann sollte die Antwort nicht lange auf sich warten lassen. Und zwar eine möglichst konkrete.

Nennen Sie möglichst keine Gehaltsspannen. Die signalisieren Unsicherheit. Aus psychologischen Studien sind mindestens zwei Vorteile bei der Gehaltsverhandlung identifiziert, die Sie unbedingt nutzen sollten:

  • Machen Sie stets das Eröffnungsangebot.

    Und das immer etwas höher, sodass Ihnen Verhandlungsspielraum bleibt. Was dabei psychologisch wirkt, ist der sogenannte Anker-Effekt. Und es lässt sich nachweisen: Wer das Startangebot macht, landet am Ende näher an seinem Ziel, selbst wenn das irrwitzig hoch ist.

  • Nennen Sie eine konkrete Zahl.

    Sagen Sie also lieber 43.550 Euro als 40.000 Euro Jahresgehalt. Je krummer die Zahl, desto besser, sagt der Sozialpsychologe David Loschelder von der Universität des Saarlandes. Denn die krumme Zahl zeigt, dass Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und genau (!) wissen, was Sie wert sind. Zweiter Effekt: Wer sein Jahresgehalt in glatten Tausenderzahlen angibt (40.000, 50.000, 60.000, …) wird beim anschließenden Feilschen auch in Tausender- oder gar Fünftausenderschritten gedrückt. Wer dagegen eine krumme Zahl nennt, macht es dem Verhandlungspartner schwerer, den Preis zu drücken. Er wird jetzt tendenziell in Hunderterschritten denken und verhandeln.

Und seien Sie bitte nicht zu defensiv. Viele Jobwechsler, insbesondere Frauen, starten ihre Gehaltsverhandlung viel zu schüchtern: „Ich weiß ja nicht, ob es dafür überhaupt ein Budget gibt, aber…“ Oder: „Das ist mir jetzt unangenehm, aber ich hätte gerne mehr Geld…“

Riesenfehler!

Sie bitten hier nicht um ein Almosen, Sie verhandeln – und zwar um nicht weniger als den Gegenwert Ihrer Arbeitsleistung. Und den sollten Sie genau kennen – und anschließend selbstbewusst einfordern.

Freilich dürfen Sie dabei nicht unverschämt werden und überreizen, der Ton muss schon noch freundlich bleiben. Aber Sie sollten dabei auch nicht zum Bittsteller schrumpfen und im Konjunktiv argumentieren.

Generell gilt: Bei einem Gespräch über eine Gehaltserhöhung ist der Konjunktiv absolut tabu.

Liegt das Gehaltsangebot jedoch deutlich unter Ihren eigenen Vorstellungen, sollten Sie das nicht akzeptieren, sonst machen Sie sich unglaubwürdig und entlarven die vorherigen Vorstellungen und Verhandlungen als Pokerspiel mit Bluff.

In dem Fall raten wir zum geordneten Rückzug: Sagen Sie ruhig, dass das deutlich unter Ihren Vorstellungen liegt und dass Sie darüber erst eine Nacht schlafen müssen beziehungsweise Bedenkzeit brauchen.

Die nehmen Sie sich dann bitte auch: In den seltensten Fällen wird man in einem Job glücklich, in dem man sich permanent unterbezahlt fühlt.

Summary of the week from 05.12.2016

True Iron Bloggers:

Adedayo Adeniyi (@daydah) :
David Opati Aswani (@susumunyu) :
Manfred Gosch (@1aolivenoel) :
Martin Gosch (@gosch_martin) :
Christine Graf (@christinegraf) in Christine Graf – Blog :
Hagen Graf (@hagengraf) :
Osbert Mwijukye (@osbertmwijukye) :
Jonathan Rukundo (@iam_rukundo) :
Shedy Serem (@shedyserem) :

The lazy ones:

Eliminated because of excessive debt:

  • Not eliminated but …. David M. Wampamba has 30 Euro to pay or 6 good deeds to do … 

Cash register:

this week: 10 €
total: 125 €
payed: 0 €
spend: 0 €

Debts:

  • David M.Wampamba (@idesignwebs) – 30€ or 6 good deeds
  • David Opati Aswani (@susumunyu) -25€ or 5 good deeds
  • Shedy Serem (@shedyserem) – 25€ or 5 good deeds
  • Juergen Rinck (@irgendlink) – 25€ or 5 good deeds
  • Martin Gosch (@gosch_martin) – 20€ or 4 good deeds
  • Adedayo Adeniyi (@daydah) – 15€ or 3 good deeds
  • Manfred Gosch (@1aolivenoel) – 5 € or 1 good deed

Sport – Rumkugeln, Plätzchen & Co.

Liebe Blogleser von 1aOlivenoel,

wir ihr ja wisst mache ich in meiner Freizeit (meistens viel zu wenig vorhanden 🙂 ) „Freeletics“ Sport. Im Moment kommt das in der Vorweihnachtszeit, Aufgrund des einen oder anderen Weihnachtsmarkt auf dem ich vertreten bin und in meinem Hauptberuf liegt auch viel an, etwas zu kurz. Aber das ist nicht das einzige Problem. Die Versuchungen nach Süßem, lauern an allen Ecken. Leider erliege ich trotz Disziplin das eine oder andere Mal. Aber was ist nun das Problem, denkt vielleicht der eine oder andere. Ich trainiere viel bin fit ich verbrenne die überschüssige Energie. Leider weit gefehlt. Bei jedem Training spüre ich, dass es sich anfühlt, als hätte ich eine innere Bremse angezogen. Die Zeiten die ich noch vor ein paar Wochen bei einem Workout oder einem Lauf erreicht habe verfehle ich. Das Gewicht geht wieder nach oben, nur von ein paar wenigen Plätzchen. Ein Sportworkout  wird richtig zur Anstrengung um annähernd an die bereits an die erreichten Zeiten heranzukommen.
Den einzigen Trost den ich habe – ich tue dennoch etwas für meine Gesundheit und meine Fitness – auch wenn es schwer fällt. Ich komme damit durch, obwohl es mich in meinem Training etwas zurückwirft.
In diesem Sinne einen schönen 3. Advent und eine schöne Vorweihnachtszeit.

#ibcoco, #1aOlivenoel

Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future

It’s “the biography” about Elon Musk, his family and the story behind

  • PayPal (make banking easy)
  • Tesla Motors (about cars, super chargers, production plants and batteries)
  • SpaceX (about reusable rockets that can start AND land)
  • SolarCity (about creating electricity).

After being disappointed with so many dark dystopian Science Fiction stories he basically decided to make the future bright again, solve the worlds energy problem and colonise the planet Mars.

It’s an impressive story!

 

Ted Talk

National Geographic: Tesla Motors Documentary

(Almost) Every SpaceX Landing, In Order

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‘I Have Heard From Johannesburg’

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Driving on the N1 leading to Johannesburg

Sanibonani kusuka kimi lapha eGoli.

Today and reporting from the city of Johannesburg. Its said that this, is a divided city – the poor mostly live in the southern suburbs or on the peripheries of the far north, and the middle class live largely in the suburbs of the central and north. This is my third visit in Johannesburg and for me its a special visit. I have come here while on a harry to get somewhere else, and that place has always been East London in eastern cape – a place I have called home for the times I have visited South Africa. Most of the friend that lived in East London are now back in Nairobi, today, its sad am not visiting East London.

Am here with my wife Naomi, we just got married and what away to start our marriage. Jo’bourg as they call it is a place full of life.  Joburg is a vibrant, diverse, cosmopolitan city: a melting pot of nationalities, races, religions and cultures. It offers a unique blend of first-world sophistication and emerging market vitality. The City is renowned for its hospitality – possibly because many residents weren’t born here but have been attracted by the lively job market and upbeat lifestyle. Joburgers excel at making people feel welcome. As foreign investment continues to grow, Joburg is becoming home to large concentrations of foreign residents and it is not unusual to hear French, Portuguese, German, Italian, Greek, Hindi or Mandarin around town.

We started our trip here with a stay in Kempton Park, a town thats hosts the O R Tambo International Airport. Every morning we jogged the streets of Kempton Park. Took a Gautrain to Sandton, an Uber to Emperor Palace and a taxi back to our hotel. Since we arrived here everybody has been so kind to us so much that we have felt at home struggling in our Zulu disability. Many times I have visited here have not helped me in polishing my Zulu, I know a little of Xhosa but when you are in Jo’burg ‘Xhosa is a conquered tribe’  my phrasebook comes in handy.

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The Union Building in Pretoria, it’s a must visit.

We then moved to Riviera, down the streets after our drop at the Sandton Gautrain Station. This neighborhood is home to the Johannesburg Zoo and the Military Museum of South Africa. When jogging in the morning, we meet a lot of people jogging too. The pake of the Lake Zoo is good for walks and relaxing and it offers nature lovers a peaceful time to enjoy and reflect on the sights and sounds. We have had the opportunity to visit this places, and we are grateful for the value they have added in making our trip memorable. One of the things we really wanted to do in the Bungee jump at the Orlando towers, well, we managed to get there after a lot of missed turns with our Cell C TUK TUK driver and when we finally did, we didn’t get the days right and we only managed to do a tour. The bungee jump starts on wednesday and ends on the Sunday, the other days they only do tours.

We have made two trips to Pretoria, one Metro Rail which took 1 hour and forty five minutes, with a million stops. When we finally got there we were so pressed for time we could manage only a walk on the streets and a few photos. Thank God that the following day, our Host organized another trip, we drove in his 2006 Lexus Sedan on the Gauteng road and in less 30 minutes we were in Pretoria. We spent the morning touring the downtown, Union building and the Freedom Park, and our afternoon at Voortrekker Monument.

Johannesburg is weird, because half of it is like Los Angeles. It feels like just wealthy parts of L.A. But half of it is severe slummy, something like Rio De Janiero or something. So it’s kind of weird, because it’s both happening at the same time. But this is home for many, the half wealthy and the half poor, going around with their toils, some in posh coupe convertible enjoy the nice roads, the N1, N2, N3s and others walking to find their destination. Some jogging around the Johannesburg Zoo, some cycling and some wondering why they have to live with animals in the city. Everybody here calls this home, and its been home for us too. But beauty, beauty is seen in everything, in the posh skies of Sandton or the poor streets of Orlando, we see beauty everywhere.
As we continue to tour this great nation, tomorrow we head to Kwa Zulu Natal, we will be in Durban City enjoying the sun and the listening to the songs of the Ocean. We will keep up with our updates on the social media platform. You will love the pictures.

For now, Vilakazi Street is calling.

ngiyabonga kakhulu

#ThisIsAfrica