27 Jahre

Wenn man älter wird (ich werde dieses Jahr 53), stellt sich die Frage, wie das jetzt so weitergeht mit dem Leben. Bisher lief alles ganz super, besonders die letzten 20 Jahre, aber es ist auch einfach sehr viel Zeit, die ich mit Dingen verbringe, die ich nur mache, um Geld zu verdienen. Gesetzlich muss ich …

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Schleifen wir ihn vor die Post

Als ich klein war, gab es einen Witz in Norddeutschland: Zwei Polizeibeamte finden vor dem Gymnasium eine männliche Leiche. Beim Aufschreiben des Sachverhaltes fragt der Eine den Anderen. Hey, wie schreibt man Gymnasium? Hm … weiss ich auch nicht. Komm, wir schleifen ihn vor die Post!” Auf der einen Seite ist das natürlich clever, weil …

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Ich bin immer noch Iron Blogger

Die letzten 5 Wochen waren anstrengend, schön, interessant und vor allem viel. Ich habe einen Job in Köln (und Remote in Fitou), der sehr viel Zeit kostet (aber auch sehr viel Spass macht) Meine Schwiegermutter ist leider gestorben und ich habe die Trauerrede gehalten (ich habe zu schnell gesprochen und am Ende geheult wie ein Schlosshund). Ich …

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Heute mal mit Musik

Ich bin musiktechnisch recht schmerzfrei. Wenn ich Musik höre, die mir gefällt, geht es mir besser als vorher. Momentan passiert es mir wieder öfter, das ich allein an “unüblichen” Orten arbeite, beispielsweise Anfang der Woche im Wartesaal des Leipziger Hauptbahnhofs, vorgestern im Auto, abends auf einem Parkplatz, ihr wisst schon ….   Da ich mich schon …

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Du musst das machen weil es dein Verwandter ist!

Ich muss das mal aufschreiben, weil es mir in letzter Zeit so oft auffällt. Der Anlass ist der plötzliche Tod meiner Schwiegermutter. Christine schrieb darüber (Meine Mutter). Ich kannte meine Schwiegermutter mehr als 20 Jahre und sie war mir wichtig. Jetzt bin ich an der Organisation der Beerdigung beteiligt und viele Dinge muessen entschieden werden. Das klappt auch …

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Mauern, Pflanzen, Katzenscheisse, Frühling und Wochenende

Die ganze Woche, einschliesslich Samstag, habe ich vor dem Bildschirm gesessen und gearbeitet. Das ist nicht gut für meine Gesundheit (sagt meine Frau). In Fitou scheint die Sonne aus allen Knopflöchern und so schickte mich die Liebste zur Mauer um Efeu/Hecke/Baum/Grünzeug zu schneiden. Es geht um eine vier Meter hohe und 5 6 m lange …

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Neues aus Fitou!

Seite einer Woche bin ich wieder in Fitou. Die News aus der grossen, weiten Welt erscheinen noch immer im Minutentakt als Push Nachrichten auf meinem Telefon. Hier im Dorf ist es eher ruhig. In der letzten Woche war es sehr windig (Tramontana). Wenn der Wind weht, sind die Dorfstrassen leer.  Es ist nicht kalt, die Temperaturen …

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Neues aus Fitou!

Seite einer Woche bin ich wieder in Fitou. Die News aus der grossen, weiten Welt erscheinen noch immer im Minutentakt als Push Nachrichten auf meinem Telefon. Hier im Dorf ist es eher ruhig. In der letzten Woche war es sehr windig (Tramontana). Wenn der Wind weht, sind die Dorfstrassen leer.  Es ist nicht kalt, die Temperaturen …

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Bahn, Blitze und Staatsgeheimnisse

Letzte Woche stand ich vor der Entscheidung, wie ich denn nun diese kalte Welt im Norden bereise. Ich entschied mich gegen das Auto und für den Zug. Am Mittwoch morgen um 6 Uhr brachte mich Tine mit dem Auto nach Narbonne. Der Plan war, mit dem TGV nach Dijon zu fahren, dort in einen anderen TGV umzusteigen und in Richtung Zürich weiterzufahren. Als Bahnhofsfoto Projekt Fan, fotografierte ich das zunächst mal das Bahnhofsgebaeude.

Im Zug war es warm, ich hatte einen Sitzplatz, Internet … alles gut. Nach Valence blieb der Zug stehen … eine ganze Weile. Dann stand neben uns ein zweiter TGV. Ich dachte an falsche Planung, Stau oder sonst irgendwas.

Nach ein paar Minuten gingen dann Schaffner durch den Zug, die die Reisenden fragten, wohin sie wollen und abhängig vom Ziel dann zum Aussteigen oder Bleiben rieten. Ich sollte aussteigen. Draussen waren viele Bahnbedienstete, die die Leute auf andere Züge verteilten. Ich sollte in einen TGV Richtung Frankfurt, der aber dummerweise nicht in Dijon hielt. An dieser Stelle war ich etwas ratlos, weil mein Ticket nur für diesen Zug und nur für diese Zeit gebucht war. Mein Anschlusszug war also weg.

Ein Schaffner hörte sich die Story an und ergriff pragmatisch die Initiative. Er schrieb auf den Fahrschein, dass da Leute auf den Gleisen waren und dass er mich für einen späteren Zug autorisiert. Dann unterschrieb er, holte einen Stempel aus der Jackentasche und stempelte das Papier (“C’est important en Suisse”).

Fahrkarte

Danach ging es mit 318 km/h Richtung Frankfurt. Ich stieg in Mulhouse aus und fuhr mit einer Regionalbahn nach Basel (mit so etwa 60 km/h), von dort mit einem Schweizer Zug ohne Zwischenhalt nach Zürich. Der Schaffner im Zug nach Zurich sah den Beleg, grinste und wünschte mir eine gute Reise. Während meines Aufenthalts in Zürich hatte ich übrigens ein Auto (einen lieben Dank an Joerg) und nutzte nur einmal die S-Bahn (13,40 CHF ohne Halbtax).  Vier Stunden mit dem Auto in Zürich parken kosten an weniger teuren Stellen so zwischen 10 und 15 CHF. In Zürich selbst braucht man kein Auto, ausserhalb ist es schon praktisch. Und weil es so praktisch ist, ist meistens dichter Verkehr. Gestern Abend ueberfuhr ich dann in diesem zaehfliessenden Verkehr eine rote Ampel am Central Plaza in Zürich.  Eigentlich war es gar keine Ampel, zumindest habe ich keine gesehen, aber es blitzte unglaublich hell. Das Internet sagt, so etwas kostet 250 CHF.

Jetzt bin ich auf dem Weg nach Köln.
Ich wählte zwischen verschiedenen Möglichkeiten: Bahn (ab 119,90 EUR – 5 Stunden), Bus (ab 30 EUR – 9 Stunden), Flug (35 CHF der Flug, 16 CHF der Koffer – Eine Stunde! ).

Ich habe mich für den Flug entschieden.

Von Brigitte, die hoffentlich bald bei den Iron Bloggern anfängt zu bloggen, habe ich ein Buch (Staatsgeheimnisse von Beat Kappeler) mit auf die Reise bekommen (und etwas Käse und Brot als Wegzehrung).
Nun sitze ich bei einem Stück Appenzeller und lese 😉

Das Vorwort beginnt mit einem etwa 200 Jahre alten Zitat.

Im Schweizerischen Vaterland, wo viele Herren sind, aber kein Meister, geht es zu, wie es sich unter solchen Umständen erwarten lässt. Appenzeller Zeitung, 1. Nummer, 5. Heumonat 1828

Auf den dann folgenden Seiten werden viele Fragen über die Schweizer Zu- und Umstände freundlich und verständlich erklärt. Wie nach bisher jedem Besuch der Schweiz zeige ich mich tief beeindruckt, muss aber auch fortwährend schmunzeln, besonders über die wirklichen Staatsgeheimnisse!

PS: Ich habe Brigitte vorgeschlagen, sie könne unter anderem solche Bücher in Ihrem neuen Blog vorstellen und dann einen Affiliate Link zu Amazon setzen. Ich teste das mal und berichte über das Ergebnis.

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