The German Elections

I was going to write an ode to public transport, having recently gotten back on the rush hour trains. But today, elections in Germany took place and I am currently watching live streams of the results. I voted in this election, my first time ever actually voting in a German election. I was torn, like…

Zeche und Kokerei Zollverein und ein Tetraeder

Ich war in den letzten Monaten immer mal wieder in Köln und in Ratingen und das letze Mal hatte ich einen ganzen Tag frei für Sightseeing. Ich weiss nicht viel über das Ruhrgebiet und dachte eine Aussichtsplattform wäre gut um das mal alles von weiter oben zu sehen. Google schlug den Tetraeder in Bottrop und …

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Ich wähle nicht bei der Bundestagswahl 2017

Ich habe das erste Mal beschlossen bei einer Bundestagswahl nicht zu wählen. Es hat mit Vertrauen in die Anderen und mich selbst, sowie Zutrauen zu tun. Vertrauen ist [die] subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Personen, von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Zum Vertrauen gehört auch …

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Eva strickt #Aufmsofarumlümmelsocken

Tragt ihr auch so gern “dicke” Socken? Also ich meine keine “Rutschesocken” aus dem Supermarkt, sondern diese wunderbaren, handgestrickten Socken, die so kuschelig warm sind. So richtig handgestrickt. Mit guter Wolle. Letzte Woche habe ich zwei Paar handgestrickte Socken bekommen. Von Eva Schwichtenberg, meiner Cousine. Sie strickt & verkauft Socken! Die sind aus handgefärbter Wolle hergestellt und …

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Rheinkirmes

Heute musste ich noch im Baumarkt etwas kaufen und der nächste größere Baumarkt ist in Düsseldorf. Auf der Rückfahrt bin ich über den Rhein gefahren und habe viele Fahrgeschäfte gesehen – die Rhein Kirmes. Ich war schon lange nicht mehr auf einer Kirmes und hatte (wie immer) Hunger auf Bratwurst und Softeis 🙂 Ich fand …

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Die Matratze und die Europäische Union

Seit etwa zwei Jahren wollten wir eine neue Matratze für unser Bett kaufen (160*200cm). Tine hatte regelmässig morgens “Rücken” und wir schoben es auf die Matratze. Die war schon ein paar Jahre alt und sah auch ein wenig “verlebt” aus. Die alte Matratze war eine Federkernmatratze und wurde durch die Fensteröffnung in das Schlafzimmer transportiert, …

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Podcasts, Reden und Bundestagswahl

An diesem Wochenende musste ich mal wieder nach Deutschland fahren und hatte viel Zeit Podcasts zu hören. Ich überlege ja ob und wenn ja, was ich bei der Bundestagswahl wählen soll. Der Aufwachen Podcast mit Stefan Schulz und Tilo Jung ist wirklich hilfreich. Die beiden sind “jung” und sehen die Welt mit anderen Augen als ich. …

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Soll ich in Deutschland wählen?

Meine Staatsangehörigkeit ist Deutsch. Ausserdem bin seit 1992 Bürger der Europäischen Union. Mit der deutschen Staatsangehörigkeit sind Rechte und Pflichten verbunden. Mit der Unionsbürgerschaft  bisher nur Rechte. Deutschland gibt mir als Rechte das Wahlrecht, die Möglichkeit der Aufnahme in den öffentlichen Dienst, eine Mindestsicherung im Inland, diplomatischen Schutz im Ausland, Recht auf Rückkehr aus dem Ausland und die Bildung politischer Parteien. …

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Punk

Ich war gestern in einem Punk Konzert.

1976 (also vor 40 Jahren) kam ich in der Schule das erste mal mit Punks in Berührung. Sie hatten vom System die Nase voll und machten ihr eigenes Ding. Das konnte “Bier trinken” und “schräge Klamotten tragen” sein, aber auch Gedichte schreiben, Ratten dressieren, ausgefallene (mit Bier) gestylte Frisuren und ähnliches. Mehrere Punker waren damals in meiner Klasse und ich fand das gut. Das was mir gefiel war die Auflehnung gegen Leute, die dir sagen wollen wie du zu leben hast. Also so ziemlich jeder in der Schule …

Bands wie die Sex Pistols waren “in” aber doch sehr weit entfernt von der norddeutschen Tiefebene. Trotzdem, weil es so schön ist – Anarchy in the UK mit explodierenden Flugzeugen und durchaus kommerzieller Cleverness.

Obwohl ich nie wirklich in die deutsche Punkkultur involviert war, bekam ich die Anfänge in Norddeutschland ganz gut mit, weil in Hannover damals die Chaostage waren. Hier ein ganz rührender Bericht von “Hallo Niedersachsen” aus dem Juli 1983.

1983 war die Punkkultur, die ich kannte, bereits lange vorbei. Leute wie Vivienne Westwood stellten ihre ersten Modekollektionen in Paris vor. Ihr geschiedener Mann MalcolmMcLaren (Manager der Sex Pistols) entdeckte Scratchen und HipHop.

Sigue Sigue Sputnik fassten das alles mal poptechnisch zusammen und nannten es Post-Punk

Damit war für mich das Thema Punk eigentlich auch durch. In den letzten Jahren habe ich Punker nur in größeren Städten wie Wien, Barcelona und oft in der Schweiz gesehen.

Und ansonsten gab es die Ärzte 🙂

Das Konzert

Gestern nun war ich bei Turbostaat, einer Band aus Husum, die 1999 gegründet wurde und Punk Musik macht. Sie haben seitdem sechs Alben veroeffentlicht, spielen immer wieder live und koennen von ihrer Musik leben. Trotzdem bekommen sie den Spagat zwischen Systemkritik und Nutzung des System wohl ganz gut hin (Interview mit der Band).

Auszug:
 „Die gleichen Freiheiten und Qualitäten behält man wahrscheinlich nur, wenn man versucht, so viel wie möglich selbst zu machen. Ich denke, es geht gar nicht anders, in einem Indie- oder Punkrahmen größer zu werden und davon zu leben, als so. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es funktioniert, wenn man sich der großen Mechanismen bedient. Vielleicht geht‘s ja doch, aber für mich nicht.“ 

Das Publikum war eine erfreuliche Mischung aus alt und jung. Die Musik war einfach, gut und laut. Die Texte habe ich selten verstanden aber wenn, dann ging es um Gefühle, Aufruhr, Konsum, Gesellschaft beispielsweise so etwas:

Es ist ein nettes Haus
nur für euch allein
und die Karre davor
noch nicht mal gebraucht
Und der grösste Teil ist auch noch gespart
Zum Glück würde einer töten
für ein kleines
bisschen
Geld
Voran! Voran!
Und dann im Februar
auf dem Weg nach Kandahar
liegst du zitternd auf dem Boden
während Andere ins Kino gehen

Ich hatte oft Gänsehaut. Einerseits von den Bässen aber auch von der Stimmung dort. Das Konzert war gut und macht mir Hoffnung das zwischen all den Konsumzombies noch ein paar “normale” Leute sind.

Hier noch ein Artikel aus der Taz (In Eierlikoergefangenschaft) der ganz gut die Musik beschreibt.

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